Evangelisationsarbeit in Trechisbenka. Austeilung von Hilfslieferungen. Ausstattung mit Bänken des Kinderspielplatzes.

  3. Die Arbeit in Trechisbenka

  Am Dienstag machten wir uns auf den Weg zur Trechisbenka. Ewgeni hat auch etliche Mitarbeiter aus der Gemeinde mitgenommen, weil sie eine Kinderarbeit im Dorf planten.

  Der Weg hatte zwar nicht viele Kilometer, dafür aber enorm viele Schlaglöcher und Kontrollposten, so dass es trotz der geringen Entfernung mehrere Stunden dauerte, bis wir unser Ziel erreichten. Nach einer Begegnung mit dem Dorfobersten wurden wir in Klassenräumen des Schulgebäudes untergebracht. Jeden Abend hörten wir das Mündungsfeuer der Geschosse, welches bis in die Morgenstunden anhielt.

  Auf Grund der Dorfsituation teilten wir unsere Spenden erst am Nachmittag aus. Vor dem alten Apothekengebäude, welches uns die Dorfleitung zur Verfügung stellte, versammelten sich die bedürftigen Dorfbewohner.

  Wir konnten mit ihnen reden, christliche Lieder singen und beten. Etliche Menschen gewannen zu uns Vertrauen und sprachen mit uns über ihr Elend, zeigten ihre Häuser. Es waren schöne Stunden. An manchen Augen bemerkte man die Arbeit des Wortes und des Geistes

  b. Materielle Hilfe

  Wir entschlossen uns, im Dorfzentrum Sitzbänke zu bauen, um den Menschen eine bleibende Erinnerung zu hinterlassen.

  Auch eine ältere Frau konnten mir beim Holzspalten unterstützen und einer weiteren beim Dachumbau helfen.

  c. Besuch von Soldaten.

  Wir besuchten vormittags die Stellungen der Soldaten, sprachen mit ihnen über Gott und sein Wort, sangen Lieder, und beteten. Den Soldaten ging es zu Herzen.

  d. Die Arbeit mit Kindern

  Die Jugendgruppe von Rubeschnoe unter der Leitung von Nikolai und seinem Team bauten im Dorf auf der Wiese ein Zelt und ein Trampolin auf. Luden Kinder aus dem Dorf ein und führten mit ihnen eine recht gut organisierte Kinderarbeit durch.

  Bedrückend war der Anblick vorbeifahrender bewaffneter Militärfahrzeuge oder vorüberziehende bewaffnete Soldaten an ausgelassen spielenden Kindern.

  e. Abschlussfeier

  Am 24. vor der Abfahrt führten wir in dem Schulgebäude eine gemeinsame Abschlussfeier durch. Von den geladenen Dorfbewohnern kamen etwa 15 Frauen und über 20 Kinder. Es gab eine ansprechende Unterhaltung im Wort mit Liedern und gemeinsamen Gebet. Die Menschen waren uns zugetan, sie luden uns zu einem weiteren Besuch ein und baten, sie nicht zu vergessen.