Die Arbeit in Rubeschnoe

  Unser drittes Ziel: Rubeschnoe, Kondraschowka uns Sewerodonezk – naheligende Ortschaften wo wir unseren Dienst erfüllen konnten. Am 25. waren wir wieder in Rubeschnoe und wurden von der Gemeinde herzlich aufgenommen, durften predigen, von der Liebe Gottes zeugen und die Liebe und Fürsorge der Geschwister erfahren, nicht zuletzt durch die anschließend erhaltene Mahlzeit.

  Am Nachmittag besuchten wir Soldaten im Krankenhaus in Sewerodonezk, beteten mit ihnen, unterhielten uns mit ihnen und ermutigten sie durch Lieder. Die ausgeteilten Süßigkeiten und Früchte erfreuten die durch Krankheit und Verletzungen gezeichnete Menschen.

  Übernachtet haben wir in Kondraschowka im Ferienhaus der Gemeinde. Es ist ein Grundstück mit einem alten kleinen Häuschen mit Wiese, wo die Gemeinde plant, künftige Kinderfreizeiten durchzuführen. Am Montag haben unsere Brüder fleißig bei der Errichtung notwendiger Einrichtungen für das bevorstehende Kinderfest mitgeholfen, etwa bei den Duschräumen und dem Küchenraum.

  Am Sonntagabend trafen wir uns mit den Jugendlichen von der Gemeinde im Freien, sangen am Lagerfeuer Lieder, sprachen über die gemeinsame Arbeit, beteten und freuten uns herzlich an der Gemeinschaft. Am Montag fuhren wir nach Popasnoe und besuchten die Soldaten an der Frontlinie. Wir wurden gut empfangen, es gab eine längere Unterhaltung mit Ermahnung im Wort, mit Liedern und abschließendem Gebet. Am Dienstag verabschiedeten wir uns von den Geschwistern in Rubeschnoe und bedankten uns für die gute Zusammenarbeit, für den Segen der Gemeinschaft, für den wunderbaren Weg Gottes, für sein Wirken, das wir sehen und erleben konnten. Gott baut selbst im Kriegsgebiet seine Gemeinde, für uns Menschen undenkbar, für Gott aber machbar.

  «Darum, meine lieben Brüder, seid fest, unerschütterlich und nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, weil ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn»

  (1 Korinther 15:58)