In unserem Reha Zentrum lernen wir nicht nur das Wort Gottes kennen, sondern auch viele Dinge des alltäglichen Lebens. Manches ist noch völlig unbekannt, anderes muss nur aufgefrischt und/ oder verbessert werden. All unsere Anstrengungen sind auf den Erhalt des Reha Zentrums ausgerichtet und unsere täglichen Bedürfnisse zu decken. Dafür bauen wir Gemüse und Kartoffeln an und sähen Weizen, um Brot zu backen. Auch Gerste sähen und ernten wir, diese bekommen unsere Hühner, die Schweine und auch unsere Kuh, die uns mit gesunder und leckerer Milch versorgt.

  Unsere Brüder versorgen uns mit Technik und Maschinen, welche die notwendige Arbeit erleichtern und unsere körperliche Gesundheit schont.

  Im Reha Zentrum gibt es unterschiedliche Sachen zu lernen, im häuslichen Bereich etwa: kochen, backen, Kleider waschen und bügeln, aufräumen, putzen, reparieren.

  Weil das Haus in Ordnung gehalten werden will, wird immer mal wieder ausgebessert, gemalert, gespachtelt und geschreinert.

  Auch die Arbeiten auf dem Land sind abwechslungsreich: Tomaten, Möhren und anderes Gemüse wird angebaut. Mit dem Traktor bearbeiten wir unsere Felder um Kartoffeln zu pflanzen und Gerste, Weizen und Mais zu sähen. Entsprechend sind auch anfallende Reparaturen an der Technik vorzunehmen. Dadurch erlernen wir die Technik zu erhalten und zu pflegen.

  All diese Tätigkeiten haben große Auswirkungen, sowohl für das Leben im Reha Zentrum als auch für das Leben der Rehabilitanten. Selbstgemachte Arbeit lehrt Achtsamkeit und Sorgfalt, schult Kenntnisse und Fähigkeiten und vermittelt Kontinuität und Routine. So bleibt das täglich Gelernte und Angewandte als nützliche Langzeitwirkung im weiteren Leben der Rehabilitanten bestehen.