Von Krasne bis Rubeschnoe sind es 1360km. So sind wir dann am 11.02.2017, einem Samstag, nachts um 1 Uhr losgefahren und abends um 19 Uhr nach zahlreichen Kontrollen in Rubeschnoe bei Lugansk angekommen. Zeitaufwändig waren die Kontrollen, wo uns das Militär beim Befahren und Verlassen einer jeder großen Kreuzung kontrollierte Die Dorfstraßen sind in schlechtem Zustand, die Gegend geprägt von armseligen Häusern mit sehr sparsamer Beleuchtung oder oft leerstehend. Rubeschnoe ist eine größere Stadt, mit Industrie und Hochhäusern.

  Nach Rubeschnoe kamen wir mit zwei Transportern, die bis in die letzte Ecke mit Hilfslieferungen beladen waren. Am Sonntag besuchten wir Vormittags eine kleine Gemeinde, die uns aber sehr hilfreich und zuvorkommend wahr. Mit den Geschwistern durften wir am Sonntagnachmittag in einem großen, geschlossenen Krankenhaus viele verwundete Menschen besuchen, sie ermutigen, mit ihnen über Gott reden und beten. Auch etliche Rollatoren und Krücken gaben wir ab und auch Früchte und Süßigkeiten zur großen Freude der Betroffenen.

  Der dritte Tag unserer Reise fing am Montag früh an. Wir machten uns auf, die Dörfer rings um Lugansk zu besuchen. An diesem Tag fuhren wir einen 360km weiten Bogen um Lugansk, durch sämtliche Dörfer, Stellungen der Militärs, durch Wälder und Wiesen, bis unsere Fahrt an der Staniza Luganskoe in Nischne Olchowoe endete.

  Dort haben sich in einem Klubhaus Menschen versammelt. Mit ihnen haben wir über Gott gesprochen, gebetet, Zeugnisse erzählt, Pakete mit Lebensmitteln ausgeteilt und die gespendeten Kleider. Auch Bibeln und Literatur wurden ausgeteilt.

  An diesem Tag war unser Ziel Trechisbenka, Nischne Olchowaja und andere Dörfer die an der unteren seite von Lugansk sich befinden. Wieder fuhren wir durch den zweiten und auch den ersten Verteidigungsring bis zur Frontlinie.

  Obwohl das nicht geplant war, konnten wir auch in die Stellungen der Soldaten hinein, mit ihnen über Gott und Gottes Wort sprechen, Lieder singen, beten. Ihnen an das Herz legen, das es einen Lebendigen Gott gibt, der unabhängig von der Lage,

  Unser 4 Tages Einsatz war nur eine geringe Hilfe. Ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber es war dennoch gut. Nachmittags waren wir im Altersheim, wo ca. 120 Menschen lebten.

  Auch dort konnten wir mit Liedern und Zeugnissen dienen und den Menschen mit kleinen Geschenken Freude machen.

  Abends haben wir uns von den Geschwistern aus Rubeschnoe verabschiedet

  Wir konnten in folgenden Dörfern Hilfslieferung austeilen: Staniza Luganskaja, Nowi Aidar, Trechisbenka. Zuerst wurde eine Ansprache von den Älteren Brüdern gehalten. Worte der Ermutigung und des Trostes wurden Dankend Angenommen. Auch unsere Rehabilitanten Berichteten von den Wundern, die Gott in ihrem Leben vollbracht hat in dem er kranke, kapute Körper wieder hergerichtet hat und Seelen Frieden und Freiheit geschenkt hat.