Errungenschaften 2016

 

  Die Zeit vergeht schnell, deswegen versuchen wir sie bestmöglich zu nutzen. Wie dies im Jahr 2016 gelungen ist und welche Errungenschaften wir im materiellen und geistigen Bereich erzielen konnten, soll dieser Bericht schildern:

  Wir beginnen mit den materiellen und wirtschaftlichen Neuerungen; und davon gibt es viele. Im Verlauf des Jahres waren immer mehr als 9 Personen im Haus. Deswegen konnten wir in vielen Bereichen tätig sein. Diese Errungenschaften sind kleine Siege, welche die ehemals Rauschgiftabhängigen errungen haben. Dabei unterstützt wurden sie von den jetzigen Leitern des Hauses, welche eine ähnliche Vergangenheit hatten, durch die Reha aber frei wurden und im Haus blieben um zu helfen.

  Unser Rehazentrum ist sehr beliebt, doch konnten wir wegen der beengten Verhältnisse keine weiteren Personen aufnehmen. Um dieses Problem zu lösen, entschlossen wir uns, einen weiteren Raum anzubauen und unsere Küche zu verändern. Alle Maurerarbeiten und Ausbauarbeiten haben wir mit eigenen Kräften erledigt. Auch die notwendigen Küchenmöbel haben Ruslan und Roman selbst gebaut. Durch den Anbau des Küchenraumes wurde Platz geschaffen, so dass wir den bisherigen Küchenraum als Speiseraum nutzen können.

  Um noch mehr Platz zu schaffen, wurde der Raum im Dachgeschoss aufgeteilt und ausgebaut und mit zwei Dachfenstern versehen. Die Brüder Ruslan und Roman haben eine Treppe entworfen und fachmännisch-solide gebaut. So haben wir nun einen großen Raum für den Unterricht, für gemeinsame Gebete, für Lesen und für Gemeinschaft mit unseren Besuchern. Den Raum im Erdgeschoß nutzt mittlerweile die Hausleitung. Somit haben wir mehr Platz und es ist viel komfortabler geworden.

  Im Flur des Erdgeschosses hat unser Bruder Igor Fußbodenfliesen geklebt, wodurch auch dieser Bereich wohnlicher wurde.

  Außerdem konnten wir in diesem Sommer gemeinsam mit Brüdern aus Deutschland einen Teil der Fassade dämmen, dadurch verbesserte sich das Aussehen des Hauses. Am schönsten war aber die Gemeinschaft mit den Brüdern aus Deutschland. Wir konnten von ihnen vieles lernen. Wir sind sehr dankbar für ihren Besuch.

  In diesem Sommer konnten wir uns eine Mehrzweckhalle bauen. Diese ist notwendig, um den gespendeten Mähdrescher sowie die anderen Maschinen/ Technik unterzubringen. Die Halle ist geräumig, so dass auch noch etwas Platz für das Einlagern von Stroh verblieb.

  Auch die Arbeit auf den Feldern möchten wir nicht vergessen. Wir haben die Grundstücke gemeinsam bearbeitet, und sammelten neben den guten Erfahrungen auch einen guten Ertrag von Kartoffeln, Tomaten, Möhren, Zwiebeln, Zucchini, Rüben und Mais. Wir haben im Sommer auch eine Menge an Heu und Stroh für unsere Tierwirtschaft vorbereitet.

  So erfolgreich war das Jahr 2016 im wirtschaftlichen Bereich. Die Arbeiten haben wir für die jetzigen und die zukünftigen Bewohner gemacht. Unser Ziel ist es, das Haus so attraktiv und rentabel wie möglich zu gestalten.

  Jetzt möchten wir auch über das wichtigste sprechen: über unsere geistlichen Errungenschaften. Im Jahr 2016 sind 18 Personen ins Zentrum gekommen. Von diesen haben sich 4 Personen entschieden zu bleiben und den anderen zu dienen.

  In diesem Jahr starteten wir mit Evangelisationseinsätzen in Lwow. Wir fuhren regelmäßig nach Lvov, um vor dem Methadonzentrum und in den Parks von Lvov mit sichtlich gefährdeten Menschen ins Gespräch zu kommen und ihnen von der befreienden Kraft Gottes zu erzählen. Wir verteilten Informationsmaterial, Rehabilitanten berichteten von ihrer Befreiung, wir sangen christliche Lieder und sprachen mit Menschen aus der Umgebung über Befreiung. Wir informierten auch Jugendliche in einer Ausbildungseinrichtung über die Gefahr des Rauchgifts und sprachen über Folgen des Alkoholmissbrauchs.

  Das sind die Ereignisse des Jahres 2016 für die Männer des Rehazentrums in Turja. Wir danken Gott für seine Hilfe und allen, die diese Arbeit unterstützen.

 

   
Die Reabilitanten Die Reabilitanten
   
Die Reabilitanten Die Reabilitanten