Errungenschaften 2017

 

  Meine lieben Freunde, ich habe im vergangenen Jahr wenig geschrieben, denn es gab immer wieder verschiedene Schwierigkeiten. Nun will ich es aber in Angriff nehmen.

  Ich schätze euch sehr und bin euch ganz besonders dankbar für eure Gebete und eure Unterstützung. Danke, dass ihr an uns denkt und uns versorgt mit Spenden und Sachen. Auch Gott gegenüber bin ich sehr dankbar für seine Unterstützung und Fürsorge.

  Es war ein besonderes Jahr. Turbulent. Mit fielen Höhen und Tiefen. Mit alten Problemen und Fragen, aber auch mit Neuem, mit unerwarteten Überraschungen und interessanten Herausforderungen. Es war ein gesegnetes Jahr unter dem Schirm Gottes. Zu diesen Aussagen gibt es viele Beweise. Über etliche möchte ich euch berichten.

  Das Leben im Rehazentrum: im letzten Jahr war unser Haus voll belegt, auch in den Sommermonaten. Mit den Rehabilitanden haben wir im Frühling und Sommer Evangelisationseinsätze in Lvov und Busk durchgeführt und Gott mit Liedern und Zeugnissen verherrlicht.

  Gott brachte Menschen zu uns, die in großen Schwierigkeiten waren. Besonders Juri und Mischa, beide liefen an Krücken und hatten mit vielen Krankheiten zu kämpfen. Ihre Genesung war menschlich gesehen undenkbar. Wir haben keine ärztliche Hilfe in Anspruch genommen und auch keine Medikamente. Dafür aber haben wir viel gebetet und auf Gott vertraut. Nach nur zehn Monaten konnten die beiden ohne Gehhilfe zu ihren Familien zurückfahren. Es ist nicht unser Verdienst, sondern das Wirken der Kraft und der Gnade Gottes.

  Zwei weitere Männer kamen zu uns, Petro und Sergej. Beide haben langjährige Gefängnisstrafen hinter sich und ein sehr hartes Leben. Nach der Rehabilitation entschlossen sich die Männer als Mitarbeiter Gottes im Zentrum zu bleiben und anderen zu helfen.

  Mit der Unterstützung und der Hilfe vom Einsatzteam aus Pforzheim wurden Bauarbeiten am Haus in Turja erledigt. Jetzt sieht unser Haus sehr solide aus. Der fleißige Einsatz der Brüder und ihr liebevolles Verhalten waren zum Segen für die Männer aus dem Zentrum.

  In diesem Jahr hat uns Gott auf die Not der Menschen in der Kriegsregion bei Luhansk hingewiesen und unsere Gemeinden gaben uns die Möglichkeit, die Region zu Besuchen. Somit konnten wir vier Einsätze organisieren und mit Männern durchführen, die vorher Drogen - und alkoholabhängige Räuber und Verbrecher waren, nun aber Gott dienen, kranken und bedürftigen Menschen helfen und Gott bei Evangelisationseinsätzen verherrlichen. Bei dem zweiten Einsatz waren auch Viktor und Helmut aus der Gemeinde aus Herford dabei. Wir konnten auch die Ortschaften Trechisbenka und Papasnoe besuchen. Wir erhielten Zutritt zu den Stellungen der Soldaten, so dass es gute Unterhaltungen mit den Soldaten gab. Über jeden Einsatz habe ich berichtet, dazu gibt es auf der Internetseite http://dimsvitla.com/de/ neben den Texten auch Fotos und weitere Informationen.

  Seit dem 15.11.2017 sind die drei Brüder Witali, Igor und Sergei im Einsatz in der Staniza Luganskaja und bauen dort eine Gemeinde auf. In einer Kriegsregion zu leben ist nicht einfach, aber Gott schenkt ihnen den Mut und die Freudigkeit die Arbeit zu tun, Gottes Reich zu bauen und Gottes Mitarbeiter zu sein.

  Wir möchten allen den herzlichsten Dank aussprechen, die die Fahrten und den Einsatz der Brüder möglich gemacht haben mit Spenden, Sachen und mit Gebetsunterstützung.

  Die Brüder vom Rehazentrum sind auch aktiv bei den Versammlungen und dem Leben der Gemeinde in Krasne. Bei Arbeitseinsätzen im Außenbereich und beim Innenausbau des Gemeindehauses haben die Männer fleißig mitgeholfen. Auch bei der Durchführung der Versammlungen waren sie aktiv beteiligt mit Zeugnissen und musikalischer Umrahmung der Versammlungen. Die Männer konnten auch Arbeitseinsätze in Unternehmen durchführen und etwas Geld verdienen. Mit dem Verdienst wurde Futter für die zwei Kühe und 4 Kälber gekauft. Etliche haben auch ihren Familien geholfen. Mit dem Zehnten haben die Männer Brennholz für die Gemeinde in Krasne gekauft.

  So sehen wir mit Gottes Hilfe gute Veränderungen im Leben der Rehabilitanden und sind Gott dafür sehr Dankbar. Und auch Euch, die ihr aktiv beteiligt seid an dieser Arbeit. Möge Gott euch dafür reichlich segnen. .

 

   
= =
   
= =
   
= =
   
= =
   
= =
   
= =