Zeugnis Maksim Babisch, 39 Jahre

 

 

  Ich wurde in eine gute, wohlhabende und intakte Familie hinein geboren. Meine Eltern waren berufstätig, legten aber viel Wert auf die Erziehung von mir und meiner Schwester. Uns wurde viel Aufmerksamkeit geschenkt und wir hatten eine glückliche, freudige Kindheit. Ich lernte in der Schule, spielte mit meinen Freunden im Hof und hatte Gemeinschaft mit anderen Jugendlichen. Als ich älter wurde, wollte ich erwachsen wirken und begann zu rauchen. Mit 15 versuchte ich leichtes Rauschgift. Von „Trawka“ – ein grasähnliches Rauschgift – wurde ich abhängig, das war der zweite Schritt nach unten. Dadurch entstanden neue Bekanntschaften, neuen Freunde. Wir hatten alle eine gemeinsame Sucht – das Rauschgift. So kamen harte Drogen in mein Leben – Opium. Das hat mein Leben restlos zerstört. Mit 17 habe ich die erste Spritze bekommen, allmählich habe ich jede Kontrolle über mich verloren. Die Beziehungen zu den Verwandten und Freunden, zu den Menschen die ich früher liebte, gingen verloren. Ich begann zu stehlen und von zuhause alles wegzutragen, was einen Wert hatte. Ich verkaufte es oder tauschte es gleich für Rauschgift. So vergingen Jahre. Als meine Verwandten von meinen Problemen erfuhren, versuchten sie mir zu helfen. Es brachte aber leider nichts, jede Hilfe war vergebens. Mit jedem weiteren Tag veränderte mich das Rauschgift: körperliche, aber auch geistige Degeneration waren die Folgen.

  Mit 24 Jahren kam ich ins Gefängnis, weil die Polizei eine größere Menge Opium bei mir entdeckt hatte, doch auch nach zwei Jahren Haft zog ich keine Konsequenzen. Wieder nahm ich Rauschgift, nach einem halben Jahr kam ich wieder ins Gefängnis. Dort habe ich über ein normales Leben nachgedacht, ich wollte eine Familie gründen, Kinder haben. Zum Ende der zweiten Inhaftierung war ich 30 Jahre alt. Ich gab mir Mühe, lebte bei den Eltern, suchte Arbeit und nahm die Beziehung zu meiner früheren Freundin wieder auf. Wir lebten zusammen, sie gebar mir einen Sohn, doch es ging nicht lange gut. Das Rauschgift und die Spritzen fanden mich erneut.

  In kurzer Zeit verlor ich alles, was ich mir in Freiheit mit Mühe erarbeitet hatte. Das Leben wurde zur Hölle. Es gab Probleme mit den Behörden und ich kam wieder ins Gefängnis, dieses mal für fünf Jahre. Im Gefängnis begann Gott zu mir zu reden. Er zeigte mir, dass nur ER helfen kann. Ich macht die Bekanntschaft mit gläubigen Menschen und begann sein Wort zu lesen. Es berührte mich und ich versprach Gott, ihm mein Leben in der Freiheit zu weihen. Nach der Entlassung ging ich in ein Rehazentrum. Gott hat mir vergeben. ER hat mich befreit von meiner Sucht. ER hat meinen Körper geheilt. ER gab mir neue Freunde, mit denen ich jetzt gemeinsam IHN lobe.

  Gott hat mir geholfen, meine Beziehungen mit meinen Verwandten wieder in Ordnung zu bringen. ER schenkte mir die wunderbare Möglichkeit im Rehazentrum anderen abhängigen Menschen, wie ich vor kurzem auch einer war, zu dienen. IHM allein sei Ehre dafür.

  Amen .